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| Im weiten Sibirien ist für den Baikal über
viele Millionen Jahre eine gewaltige geografische Furche
geschaffen worden. Zwei aneinander grenzende tektonische
Platten haben das umliegende Hügelland und ein über 630
km langes Becken entstehen lassen. Eine wildromantische Landschaft mit einzigartiger Flora und Fauna ist entstanden. Überwasser schimmert der Baikal von türkisgrün bis tief Blau und Unterwasser erwarten uns alle Grünvarianten. Die Breite des Baikal schwankt zwischen 40-80 km. Besonders auf der Westseite fallen die Ufer extrem steil terrassenförmig in die Tiefe. Die tiefste Stelle ist mit 1637 m erreicht. Bis in diese große Tiefe ist der See mit Sauerstoff angereichert, was Leben auf dem Grund gestattet. Über 330 Flüsse und Bäche fließen aus den umliegenden Wäldern und Bergen in den See. Das nördlichen Baikalgebiet wird beidseitig von Gebirgsketten flankiert, deren Bergspitzen bis zu 2600 m erreichen. Die Angara, der einzige Abfluss des Baikal, fließt im breiten Flussbett mit vielen Nebenarmen nach Irkutsk. |
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Die unverwechselbare Landschaft bietet für
den anspruchsvollen Foto- bzw. Videografen ein
universelles Betätigungsfeld. Felsen die in
verschiedenen Farben stahlen und marmornes Gestein sind
in den fotogensten Formationen anzutreffen. Oft wechseln
Licht und Schatten in schneller Folge. Warme Winde aus
dem umliegenden Wäldern treffen auf das kalte Wasser und
lassen malerische Wolkenformationen entstehen. Ohne Beispiel ist die Vielfalt der Flora und Fauna. Die Liste der endemischen Tier- und Pflanzenarten am Baikal ist weltweit nur mit den Galapagosinseln zu vergleichen. Die wohl berühmtesten Vertreter sind die Baikalrobben und die Golomjanka. Dieser schuppenlose, durchsichtige Fisch besteht zur Hälfte aus Öl, dass zur Heilung vieler Krankheiten benutzt wird. Die Baikalrobben sind vorrangig an einer der vier Uschkani-Inseln anzutreffen. Sie sind die einzigen Süßwasserrobben der Erde. |



